Trailer zu ”Angel Has Fallen”

Angel Has Fallen

Es darf wieder aus allen Rohren geballert werden: Gerard Butler ist zurück als Ein-Mann-Armee Mike Banning
Plötzlich war er da: ein banal klingender Actionreißer, dem niemand ein ganzes Franchise zugetraut hätte. Bis die ersten Box-Office-Zahlen eintrudelten. 2013 brachte Antoine Fuqua („Training Day“) für 70 Millionen Dollar seine kompromisslose „Stirb langsam“-Kopie „Olympus Has Fallen“ in die Kino. Darin schützte Gerard Butler als in ­Ungnade gefallener Leibwächter Mike Banning den US-Präsidenten (Aaron Eckhart) vor nordkoreanischen Terroristen im Weißen Haus. Im selben Jahr schickte Roland Emmerich auch Channing Tatum in „White House Down“ in den Präsidentensitz. Emmerichs Film spielte mit 205 Millionen Dollar zwar rund 30 Millionen mehr ein, schlug ­allerdings mit einem doppelt so teuren Budget stärker ins Kontor. 2015 verlagerten die Macher das im Grunde gleiche Szenario ohne Antoine Fuqua auf dem Regiestuhl in die englische Hauptstadt („London Has Fallen“) und präsentierten ein tricktechnisch nicht sonderlich ausgereiftes, dafür kurzweiliges Desaster-Movie, in dem die Innenstadt von London in ein Kriegsgebiet verwandelt wurde. Nun folgt der nächste Streich. Mike Banning wird darin ­erneut zum Spielball einer ­Verschwörung. Als der Präsident (Morgan Freeman) von einer Drohnenflotte angegriffen wird, macht man ihn dafür verantwortlich. Banning flieht und jagt u. a. mit seinem Vater (Nick Nolte) den Hintermännern hinterher. Dramaturgische Finessen sollte man nicht erwarten. Dafür dürfte das Ganze ein Actionfeuerwerk der alten Schule mit ordentlich Kawumm und kernigen Sprüchen werden.

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