Trailer zu ”Ad Astra – Zu den Sternen”

Ad Astra – Zu den Sternen

Brad Pitt macht sich als Astronaut auf einen weiten Weg durchs All: um seinen Vater zu finden und eine Bedrohung zu stoppen
Wir befinden uns in einer möglichen Zukunft, und Astronaut Major Roy McBride (Brad Pitt) hat eine Mission: „Ich versuche, eine unkontrollierte Antimaterie-Reaktion zu stoppen, die unser gesamtes Sonnensystem bedroht.“ Dass Roy ausgewählt wurde, hat einen ganz persönlichen Grund: Roys verschollener Vater Clifford (Tommy Lee Jones) – seines Zeichens ebenfalls Astronaut und erster Mensch im äußeren Sonnensystem – könnte etwas mit der aktuellen Bedrohung zu tun zu haben. Also begibt sich Roy auf einen Trip zu den Sternen, oder wie der Titel sagt: Ad Astra. Der Sci-Fi-Thriller schildert vordergründig die Geschichte eines Auftrags, aber hintergründig geht es vielmehr um die zu gleichen Teilen komplizierte wie prägende Beziehung, die Roy zu seinem Vater hat. Somit entwickelt sich die Reise in die Weiten des Alls für den Mann mit den ernsten Augen immer mehr zu etwas Wichtigerem: der Reise zu sich selbst. Dazu passt, dass der Film fast durchweg sehr leise erzählt wird. Der allumfassenden Ruhe werden hier und da ein paar Actionszenen beigemischt, die jedoch nichts an der Eindringlichkeit des Gezeigten ändern, sondern diese unterstreichen. Inspiration für seine Geschichte fand Regisseur James Gray („Die versunkene Stadt Z“) ausgerechnet bei einer Erzählung, die auch das Breitwand-Epos „Apocalypse Now“ beeinflusste: Joseph Conrads „Das Herz der Finsternis“. Dazu versuchte Gray, die Bilder und die Stimmung des Apollo- und Mercury-Programms einzufangen. Welchen anderen Faktoren sein Film ebenfalls seine Wirkung verdankt? Den atmosphärischen, unendlich ästhetischen Bildern und der Leistung seiner Hauptdarsteller – allen voran der von Hollywood-Star Brad Pitt. Er verleiht Roy, der zu allem, was ihn umgibt, eine geradezu ohnmächtige Dis­tanz hat, eine Tiefe, die ihn sehr verletzlich erscheinen lässt.

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