Trailer zu ”Abseits des Lebens”

Abseits des Lebens

In ihrem Regiedebüt spielt Robin Wright eine verzweifelte Frau, die nach einem schmerzhaften Verlust alle Brücken hinter sich abbricht
Edee (Robin Wright) fällt es schwer, mit ­anderen Menschen zusammen zu sein. Warum soll sie ihren Schmerz mit jemandem teilen? Weil sie die Nähe der anderen nicht länger erträgt, zieht sie sich in die ­Einsamkeit der Rocky Mountains zurück. Sie spürt den Wunsch, ihr altes Leben auszu­löschen, in der unberührten Wildnis sucht sie nach Erlösung – und stößt schon bald an ihre Grenzen. Die verlassene Blockhütte, die ihr Schutz vor Wind und Schnee bietet, wird von einem Braunbären verwüstet, zum Jagen und Fallenstellen fehlt ihr das Talent. Edee ahnt, dass die Natur sie töten wird. Im letzten ­Moment wird sie von Miguel (Demián Bichir), einem einheimischen Jäger, gerettet. „Abseits des Lebens“ ist das Regiedebüt der Schauspielerin Robin Wright („Pippa Lee“). In melancholischen Bildern erzählt sie von einer Frau, die ihre Familie verloren hat und nicht weiß, wie sie mit ihren schmerzhaften Erinnerungen weiterleben soll. Eigentlich wollte Robin Wright nur Regie führen, doch sie hat niemanden gefunden, die bereit war, sich den Herausforderungen der Rolle zu stellen. Und so blieb ihr am Ende nur die Möglichkeit, es selbst zu machen. Ein Dilemma, das sich im Nachhinein als Glücksfall erweist. Denn eine bessere Darstellerin hätte sie kaum finden können. Die tiefe Freundschaft, die sich zwischen Edee und Miguel entwickelt, wird auch für den Zuschauer zu einer berührenden und heilenden Erfahrung.

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